Tag 56. Flussblick.

Ihre Mutter, Charlotte Jordan, hielt dafür, dass man es einem Menschen anmerke, ob er in seiner Kindheit lange genug auf einen Fluss habe blicken können. Es ändere den Blick.

Christa Wolf, Kindheitsmuster

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2 Kommentare zu „Tag 56. Flussblick.

  1. Vielleicht hilft es ja auch schon, wenn man wie ein Fluß heißt, Jordan zum Beispiel. Spontan neige ich ja dazu, dem Zitat zuzustimmen, obwohl ich eigentlich nicht so genau weiß, warum mir danach ist. Ich habe nicht lange genug, eigentlich überhaupt nicht mit Blick auf einen Fluß gewohnt, aber es ist ja angeblich nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

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    1. 😉 mir geht es ähnlich; weit und breit kein Fluss – das nächste ein Bach im nächsten Dorf und ein Kanal in der nächsten Stadt (wie auch immer das den blick und das leben prägt …) – aber irgendwas hat die aussage, was mitreißendes vielleicht. (nie zu spät? nun, ich glaube zumindest: jeden tag fängt man neu an …)

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