Tag 328. preisgegeben.

 „[…] Ich fühlte, dass ich allein sei. Es war plötzlich so still. Und als ich um mich blickte, war mir, als stünden die Bäume schweigend im Kreise und sähen mir zu. Ich weinte, ich fühlte mich so verlassen von den Großen, den leblosen Geschöpfen preisgegeben … Was ist das? Ich fühle es oft wieder. Dieses plötzliche Schweigen, das wie eine Sprache ist, die wir nicht hören.“
Robert Musil: Die Verwirrung des Zöglings Törleß
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2 Kommentare zu „Tag 328. preisgegeben.

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