Tag 397. ausprobieren.

Er stand neben dem Apparat und probierte Sätze aus, die er sagen könnte. Seit heute Vormittag spüre ich, dass ich aus meinem Leben noch etwas anderes machen möchte. Dass ich nicht mehr euer Mundus sein will. Ich habe keine Ahnung, was das Neue sein wird. Aber es duldet keinen Aufschub, nicht den geringsten. Meine Zeit nämlich verrinnt, und es könnte sein, dass nicht mehr viel davon übrig ist. 

Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon

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5 Kommentare zu „Tag 397. ausprobieren.

    1. ich bin tatsächlich positiv überrascht von dem buch, weniger von der geschichte selbst (was so passiert), als von den gedanken zur flucht, zum memento mori, zum zu sich selbst finden. habe mich tatsächlich oft wieder gefunden mit meinen gedanken in den sätzen. auch wenn sie z.t ein wenig bekannt klingen, fast stereotyp, trotzdem immer wieder treffend.

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      1. Liest Du es gerade? Bei mir war es, ich weiß nicht mehr genau wo das anfing, da hatte ich den Eindruck, es werde zäher und zäher und ich begann die Seiten zu überfliegen. Aber ich erinnere auch Passagen, die mir sehr gefallen haben und in denen auch ich mich wieder fand. Einen schönen Abend Dir! Liebe Grüße von Nebenan

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      2. ging mir genauso, bin gerade fertig geworden, manchmal musst ich zurückblättern und war überrascht, wo ich grad drübergeflogen bin. es wäre interessant, wie das buch im buch (die aufzeichnungen prados) alleine wirken würden. schönen abend dir hinüber, der mond schaut grad groß + rund durch die fenster 😉

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