Tag 476. Öfchen.

Jetzt, mein Lieber! bin ich in einer Lage, welche ich mir nicht reizender wünschen könnte. Ich blicke aus meinem kleinen Fenster über die weite Flur hinaus, sehe ganz in der Ferne eine Reihe Bäumchen auf einem kleinen Hügel hervorragen und denke an Dich, mein Lieber, usw. Ich habe die Schlüssel dieser einsamen Wohnung und bin hier Herr im Haus und Garten usw. Wenn ich denn manchmal so dasitze an dem kleinen Öfchen und mir selbst meinen Tee koche usw.

Karl Philipp Moritz: Anton Reiser 

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4 Kommentare zu „Tag 476. Öfchen.

  1. Und dann sitzt man da so an seinem Öfchen, mit seinem Weißbierchen, liest die Postillchen in WordPress, und sucht ganz verzweifelt nach der „Kommen_tieren“-Funktion auf dem neuen Blog der Frau K., um dort das Sätzchen „Was für eine schöne Brücke!“ zu hinterlassen. Dann eben hier, im Häuschen des Herrn Zitter.
    Es grüßt wärmstens – die Frau Kraulquappe.

    Gefällt 1 Person

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