Tag 681. Ding.

Ginster benahm sich der Familie gegenüber wie ein Ding zum Herumreichen oder zum Schütteln.

Siegfried Kracauer, Ginster

 

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3 Kommentare zu „Tag 681. Ding.

  1. Kenne den Ginsterkontext nicht, aber das Zitat erinnert mich schrecklich an meinen ersten hysterischen Anfall. Im Automobil nämlich auf dem [sic] Beifahrersitz vor dem Haus der unmittelbar bevorstehend künftigen (mittlerweile Ex-)Schwiegereltern. Noch nie so herumgereicht. Und Tage später die schmerzenden Lächelgesichtsmuskeln beim nichtendenwollenden Gratulierdefilee vor der Kirche (Honoratiorenaufmarsch), und ich bin ja seit Kindesbeinen durchaus ein geübter Lächler …

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    1. das kindergartengruppenbild zeigt mir auf ewig 1 kleines mädchen, das die lippen breit zieht in der hoffnung, das würde die zähne so entblößen wie bei den anderen, wo man es lächeln nennt. ich habs bis heut nicht gelernt leider, nur kann ich heut sagen, der mund wär so schief, dass es nicht klappt. früher hab ich gedacht, ich kanns einfach nicht. wenn man das lächeln erst sich anlernen will, weil mans bei anderen sieht, ists eh schon verloren. ich beineid Sie nicht um die kunst, aber um das lächeln 🙂 herzlich, k.

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